Gut ist: Es ist so einfach so einfach so! (jupiduh!!:)

„Gott gib mir…, … und…“ (und der Rest des schicken, allseits bekannten Klospruchs – yeah, you know what I mean / what I´m talking about;)

Übrig scheint davon vor allem „den Mut, Dinge zu ändern…“
Von uns wird normalerweise geändert, was das Zeug hält – scheißegal wofür das am Ende gut sein könnte – und beschwert über alles, was man nicht ändern kann bzw. will!
(genau betrachtet ist das ja eigentlich auch eine Veränderung: Von dem, was ist – einfach so, meinetwegen gut, oder einfach unausweichlich, und v.a. Eines: der unverrückbare Ausgangspunkt für wasauchimmer man damit / daraus macht! – zu dem, was wir stattdessen lieber scheiße finden, anstrengend, unnötig, sinnlos, nervig, provokativ, kurz: etwas, worüber es sich zu beschweren lohnt! Man könnte auch sagen:

Den Mut, gut in schlecht zu ändern,
die Weisheit, dies auch durchzusetzen,
und die Gelassenheit zu ertragen, dass beides für nichts Gutes gut ist.
Hihi:)

Selbst wenn man sich „die Weisheit…“ nicht aus den Fingern saugen kann:
„Die Gelassenheit…“ scheint ZU naheliegend, um sie auch mal an den Start gehen zu lassen.

Es ist sehr schön, und beruhigend, dass das Gehirn ohne diese Gelassenheit überhaupt nicht richtig funktionieren kann.

Dass es überdies in Begeisterung erst so richtig ans Brummen kommt – egal in welchem Alter! -, begeistert mich!

In Angst kann man nicht mehr vernünftig denken.

Wenn man aus dieser Angst nicht anders rauskommt, kommt man in Kindheitsmuster: Schreien, streiten, Türen schlagen.

Aka.: Schreien, streiten, Türen schlagen sind Kindheitsmuster, die man benutzt , um mit Ängsten klar zu kommen! Interessant, nicht?

Notfallprogramm, wenn auch dies nichts nützt (oh, überraschingind):
Schlagen/bekämpfen > Flucht > Erstarrung.

Einzige Möglichkeit, da raus zu kommen, ist:
Vertrauen – in sich selbst, Andere oder „das Leben“, Zuversicht (Liebe?).

Das Gehirn – KEINE Maschine:
Es wird nicht erst funktionstüchtig gemacht, um sich danach zu verbrauchen, bis es verschlissen ist.

Das Gehirn – KEIN Muskel:
Durch immer-wieder-Machen verändert sich garnix im Hirn! Nicht durch auswendig-Lernen, nicht durch immer-wieder-Wiederholen!

Das Gehirn – KLUG genug, Wesentliches von Bullshit zu unterscheiden:
Wesentlich ist, was es mit Begeisterung macht!

Begeisterung als Düngemittel für das Gehirn: Führt zu neuen Verzweigungen.

Alter – wenn man tatsächlich das Gehirn nicht mehr so gut benutzen kann, liegt es nicht an fehlender Gehirnfunktion, sondern an fehlender Begeisterung (das Gehirn für etwas Neues / Sinnvolles / Ungewohntes zu benutzen). Sic!

 

Erfahrungen – und meines Erachtens nach vor allem die Bewertung / die Einstufung / die Beurteilung dieser Erfahrungen –
verdichten sich im Frontallappen (Hirschhausen: bei Deutschen „Jammerlappen“) und manifestieren sich im Leben als
Haltung!

(Achtung, viele Menschen halten sich ziemlich schief, ziemlich gebückt – oder auch krass gestreckt / HighHeels)

Und durch diese Haltung sozusagen als Filter geht jedes weitere Erleben, Bewerten, Sehen, Verstehen und Abspeichern.
Man sieht nur, was irgendwie dazu passt, daran zu koppeln ist, damit in Einklag zu bringen ist.

Und das wiederum bedeutet:
Andere Haltung => anderes Erleben!

Möglichkeiten, auf die Haltung einzuwirken: Z.B. Begeisterung wecken für Dinge, die nicht zu bisherigen „schlechten“ Erfahrungen passen – die nämlich Spaß machen, die etwas Schönes bewirken, die Weiteres ermöglichen.

„Ein Grundbedürfnis des Menschen ist, Verantwortung zu übernehmen“, sagt der Herr Hüther.
Verantwortung – also die Konsequenzen dessen, was man tut,  selbst gemacht zu haben, und sie bereits im Vorhinein schon so einzuschätzen, dass man sie tragen will, kann bzw. für richtig hält!

Verantwortung übernehmen.
Für das, was man tut. Für das, was man erlebt. Für das, was man bewirkt.

In Schule und vielen Berufen wird man aber von all dem möglichst weitgehend entbunden:
Man tut – ohne, dass man daran etwas ändern könnte – das, was andere als sinnvoll beschlossen haben.

Man erlebt – egal, was man tut – das, was Andere als einzige Möglichkeiten vorgesehen haben (z.B. Lob für gut gemacht, s.o.; Stress für nicht gut gemacht).

Man bewirkt in diesem kleinen Kosmos – so sehr man sich auch anstrengt – nur das, was aus Sicht der Maßgebenden Sinn macht: Für einen selbst (gut /nicht gut gemacht, s.o.). Und für das System: nichts (denn es soll ja so sein, wie es ist – und möglichst reibungslos genau so weiter funktionieren).

Schule, und die meisten Angestelltenverhältnisse wirken also mit Nachdruck darauf, dass man sehr effizient lernt:
Ich habe KEINERLEI Verantwortung für das, was ich tue, erlebe und bewirke!

Macht das Sinn? – Leider nicht einmal für das System. 

Zumindest dann nicht, wenn man den Zweck dessen einfach mal plastisch daneben stellt: „möglichst viele Möglichkeiten vermitteln an Menschen, die diese auch zu nutzen lernen könnten“. Denn dieser Zweck wird ja auf o.g. Wegen geradezu konterkariert, letztendlich also zuverlässig unmöglich gemacht!

Ob in der Schule, im Arbeitsleben oder übrigens auch im gesellschaftlichen, familiären und sonstigen sozialen Leben heißt es:
Sinnvollerweise / der Einfachheit halber, also tunlichst auch in Selbstsicht, Gedanken und innerem Bestreben KEINE Verantwortung haben bzw. übernehmen wollen und können und sollen!

Alles wirkt in Richtung: Null.
Möglichst: Null Entwicklung, null neue Möglichkeiten, null Wirkung, null Bestreben, und null Begeisterung.

Da ist es zumindest mal ein interessanter Ansatz, daneben zu betrachten, dass mit null Begeisterung auch null Funktion des Hirns einhergeht, und mittelfristig auch dabei rauskommt.
Alles ist also genau so, wie es sein soll, gewünscht und mit allen Mitteln bewirkt wird: Null-Entwicklung.

 

Und da kommt dann doch der „freie“ (oder wieauchimmer geartete) „Wille“ des Menschen ins Spiel. Denn der – also z.B. ich, oder Du – kann nun schauen:
WILL ich DAS?
Ausgerechnet DAS (s.o.)?

Und, schwups, wird/ist das Gehirn plötzlich klug genug, bei einem „nö“ weiter zu denken:
KANN ich was anders machen?
Und WIEinallerwelt könnte das gehen, es ANDERS zu machen??

Plötzlich sind ganz neue Gedankengänge aktiviert, möglich und ausbaubar!
Nur, weil ich WILL.
Bzw. NICHT mehr will, was ich bisher wollen wollte… Voll geil, ey!

 

WENN WAS „GUT“ IST, LÄSST ES WACHSEN.
Ob das gut ist, was dann wächst, mag sich jede/r selbst aussuchen…:)

Was Schlechtes macht … nichts.
Außer: Dieses Nichts zu manifestieren / festigen / unumgänglich zu machen!

Da nun aber nichts für nichts gut ist – und nichts aber das ist, was erwartet wird, was vor Unbill bewahrt, und einem/einer ermöglicht, mit der Welt und den Menschen stressfrei klarzukommen -, ist es
sinnvoll, wichtig, geradezu überlebensnotwendig,
dass man darauf achtet,
möglichst oft und möglichst ausschließlich

nichts zu bekommen,

nichts zu machen,

nichts zu erleben 

und nichts zu bewirken.

Alles Andere wäre selbstgeißelnd, fast todessehnsüchtig, dumm, lebensuntüchtig.

Unterm Strich ist das:
Gut.

Zumindest ist es gut – für was Anderes (als was Gutes).
Zumindest wär es gut für was Gutes – wenn es anders wäre als schlecht bzw. bestenfalls: nichts.
Im Zweifel ist dies alles also gut dafür – was Anderes zu wollen, was anders machen zu wollen, was gut machen zu können.

Supercool ist das, finde ich (: )

 

[ Ist „Kultur“ eigentlich die Summe oder der Durchschnitt aus den „Haltungen“ der Menschen drumrum, also im jeweiligen eigenen Leben?]

 

„Die Probleme, die es in der Welt gibt, können nicht mit denselben Denkweisen gelöst werden, die sie verursacht haben“, meint z.B. Albert Einstein. Und ich:)

Umkehrschluss übrigens:
Die Probleme der Welt können gelöst werden! 

Mit (einfach nur) anderen Denkweisen. Voll geil einfach, oder?

Es reicht, eine andere Haltung zu haben
(als z.B. „steif“, „angespannt“, „aggressiv“, oder „negativ“; als „ist doch eh alles sinnlos“, „ich kann eh nix ändern“ und „wofür soll DAS denn gut sein?“, ohne je eine Antwort darauf zu suchen, also „nichts“ zu manifestieren!).

Sehr einfach dadurch, eine andere Gesinnung zu gewinnen, zu haben und zu zeigen
(wer „wohlgesonnen“ ist, wird immer Schöneres sehen als wer eine miese Gesinnung hat, oder?).

Sehr einfach dadurch, einen anderen Geist zu wollen, zu verfolgen, zu gewinnen und wirken zu lassen
(„wes Geist Du bist“ – bin z.B. ich begeisterungsfähig? Und wenn ja: Auch für irgendwas, wo ich denke, dass es für irgendwas wirklich „gut“ sein könnte?).

Sehr einfach dadurch, was gut zu finden.
Egal was und warumauchimmer. Und sei es nur: was besser zu finden als was Anderes, was es schon gibt, und eben doof ist irgendwie…
also irgendwas, das was „Gutes“ ist, weil man selbst es gut / besser findet, zu finden.

Und dies dann zu wollen.

Es zu verfolgen.

Es zu gewinnen.

Es wirken zu lassen.

Wirken zu lassen, wasauchimmer man warumauchimmer … gut findet.

So einfach ist das.
(geil!) oder?

 

Zum Schluss nochmal Prof. Dr. Gerald Hüther in seinen eigenen Worten:

„Insofern ist alles ganz leicht – und wir können die Dinge vollkommen gelassen nehmen!
Es ginge alles!

Das einzige Problem ist:
Wir müss(t)en es auch (anders) machen!

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit,
und hoffe,
Sie bleiben gelassen (Nutzen Sie Ihr Hirn!).“

{ dies alles © 2014, inspired = inspiriert / begeistert / angeregt / ausgelöst / vorformuliert aka. in Worte gefasst durch: http://www.youtube.com/watch?v=2XlJmew2lK4 – teilweise auch durch: http://www.youtube.com/watch?v=foOLmjpPCJk – sowie vorher mal: http://www.youtube.com/watch?v=MrYcRzN91eE (Achtung: möglicherweise erst ab ca. der Hälfte wirklich begeisternd…;) }

 

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